Redakteur: Tobias Schulze
Im Emder Außenhafen ist am Samstagvormittag, dem 28.02.2026 ein Mopedauto ins Hafenbecken gefahren. Ein 59-jähriger Mitarbeiter der Reederei AG „Ems“ wurde dabei leicht verletzt.
Der Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr nach Ankunft der Autofähre aus Borkum. Ein Besatzungsmitglied der Reederei hatte das Fahrzeug eines Gastes von Bord gefahren und es nahe der Kaimauer abgestellt, damit es später von dem Gast abgeholt werden kann. Nach bisherigen Erkenntnissen setzte sich das Mopedauto aus bislang ungeklärter Ursache selbstständig in Bewegung und rollte ins Wasser.
Der Mitarbeiter befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Fahrzeug. Er konnte sich jedoch eigenständig befreien und über eine fest installierte Rettungsleiter an der Kaimauer an Land klettern. Die Besatzung der Fähre leistete umgehend Erste Hilfe, bevor der alarmierte Rettungsdienst die weitere Versorgung übernahm. Nach ersten Angaben geht es dem Mitarbeiter den Umständen entsprechend gut.
Die ebenfalls sofort alarmierte Feuerwehr legte eine Ölsperre aus, um die sehr geringen Mengen ausgelaufenen Öls einzudämmen, sodass das Öl später aufgenommen werden kann. Mithilfe von der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) wurde das Auto geborgen. „Die Reederei AG ‚EMS‘ dankt den Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei, der Stadt Emden und NPorts für ihren schnellen und professionellen Einsatz und ist erleichtert, dass es den Umständen entsprechend glimpflich ausgegangen ist“, heißt es in der Presseinformation.
