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„Gas-Watching“ Protest gegen Gasbohrungen vor der Insel

Foto: Privat
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Redakteurin: Lea Lübben

Am Freitag, dem 24. April, haben Umwelt- und Klimaschützer auf Borkum gegen fossile Energieprojekte demonstriert. An der spontanen Aktion am Hauptstrand beteiligten sich auch Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen. Anlass waren bundesweite Proteste für erneuerbare Energien.

Mit Ferngläsern beobachteten die Teilnehmenden die Bohrplattform (Gas-Watching) des Unternehmens One-Dyas und suchten das Gespräch mit Touristen. Zugleich verwiesen sie auf die ihrer Ansicht nach unzureichende rechtliche Grundlage, um neue fossile Projekte dauerhaft zu verhindern.

 Hintergrund ist auch die abgewiesene Klage der Deutsche Umwelthilfe gegen den vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie genehmigten Planfeststellungsbeschluss. „Die retrofossile Klimapolitik in der Bundesregierung ist nicht länger hinnehmbar!“, heißt es von den Grünen. Die Aktivisten fordern eine klare Abkehr von fossilen Energien und einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Alternativen, um Klima- sowie wirtschafts- und sicherheitspolitische Ziele zu erreichen.

 

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